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Ein faszinierendes Biotop

Das Zwin ist zweifellos das bekannteste Naturreservat an der flämischen und niederländischen Küste: ein faszinierendes Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 213 Hektar auf dem Territorium der Gemeinden Knokke-Heist (BE) und Sluis (NL).

Das Naturschutzgebiet ist eine ausgedehnte Sandebene, die von einer breiten Dünenreihe und einem Deich eingeschlossen wird und durch eine Gezeitenrinne mit dem Meer in Verbindung steht. Durch diese Rinne – der letzte Überrest der mittelalterlichen Verbindung zwischen Brügge und der Nordsee – strömt zweimal täglich Meerwasser in die Zwinebene. Das ständige Spiel zwischen Meer und Land macht aus dem Zwin eine einzigartige Landschaft in Europa.

Das Süßwasser gelangt jedoch nicht immer überall hin: Das Watt steht zweimal täglich unter Wasser, während die höher gelegenen Groden nur bei Springflut überflutet werden. Beide Gebiete weisen einen besonderen Pflanzen- und Tierreichtum auf. Außerdem ist das Zwin ein wahres Paradies für verschiedene Vogelarten: Brutvögel finden dort Schutz, Ruhe und Nahrung, während Zugvögel, die auf dem Weg zu wärmeren Orten an der Küste entlang fliegen, dort gerne kurz rasten, um Kräfte zu tanken.

Von Versandung bedroht

Leider droht dem Zwin ein großes Problem: die Versandung. Wenn dort nicht rechtzeitig eingegriffen wird, verschlickt die Rinne, die das Zwin mit der Nordsee verbindet, weiter und des wertvolle Watt- und Grodengebiet geht für immer verloren.

Um diese Versandung zu verhindern, sind größere Eingriffe notwendig. Nach jahrelangen Vorbereitungen und durch den gemeinsamen Einsatz flämischer und niederländischer Partner konnte der Startschuss für einige größere Arbeiten gegeben werden, wodurch das Zwin in Kürze völlig anders aussehen wird.

 

Auf der Karte

 

De toegangspoort tot het Zwin.